Winzerhaus Wutte mit "schönstem Ambiente" geadelt. / by Markus Spitzbart

Rechtzeitig zum Start der Heurigensaison bringt Falstaff seinen begehrten Heurigen und Buschenschankguide heraus. Wie gewohnt ist er ein praktischer Wegweiser durch die Vielzahl an Betrieben.
An der Suche nach den besten Heurigen und Buschenschanken in Wien, Niederösterreich, der Steiermark und dem Burgenland war die gesamte Falstaff-Community beteiligt. Mit rund 25.000 Votings entschied sie, welche Betriebe in den Guide aufgenommen werden. Rund 1500 Betriebe standen zur Bewertung, 450 haben es in den diesjährigen Falstaff Heurigen- und Buschenschankguide geschafft. Es sind somit die Besten der Besten. Die Heurigenlokale sind im Guide übersichtlich nach Bundesland gelistet – mit allen wichtigen Infos wie den Aussteckterminen oder zum Angebot an Bioweinen oder Essen aus eigener Erzeugung. 
Die höchstmögliche Gesamtpunktezahl beträgt 100, bewertet wurde wieder in vier Einzelkategorien: Essen (maximal 40 Punkte), Wein (max. 30), Ambiente (max. 20) und Service (max. 10). Die Höchstwertung konnte zwar kein Betrieb erreichen, aber gleich fünf wurden von den Gästetestern mit 97 Punkten geadelt – das sind erfreulicherweise noch höhere Wertungen als im Vorjahr.

Die wichtigsten Kategorien bei einem derartigen Guide sind zwangsläufig Wein und Küche. Aber auch ein gastfreundlicher Wirt oder ein besonders schönes Ambiente tragen zu einem gelungenen Heurigenbesuch bei – deshalb zeichnet Falstaff in diesen Kategorien Sondersieger aus.


Schon erstaunlich, was Mario und Eva Wutte aus der ehemals urigen Buschenschank im südsteirischen Fresing gemacht haben. Sie beauftragten mehrere Architekturbüros und erhielten unter anderem einen Entwurf, der sich als besonders kühn erwies: mit steilem Tondach, großer Glasfront und Ziegelfassade vom Giebel bis zum Boden. Die Eröffnung dieses ungewöhnlichen Heurigen fand im Juni 2015 statt.

Seither ist das Haus ein Besuchermagnet und gilt mittlerweile schon als Wahrzeichen der Region.

Denn durch das Steildach macht der in einer Kurve gelegene Heurige schon von Weitem optisch auf sich aufmerksam. Und er gibt durch die völlige Verglasung der Front Einblick in die gesamte Tiefe des Gebäudes. Kulinarisch setzt man auf eine gelungene Mischung aus Heurigenklassikern wie Verhackertes und Saure Wurst und saisonal wechselnden Spezialitäten.

Quelle: Falstaff