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Restaurant Steiner, Pinsdorf — beleuchteter Eingang im Cortenstahl-Portal, davor Formgehölze im KiesbettRestaurant Steiner, Pinsdorf — Lärchenfassade bei Nacht, das Panoramafenster gibt den Blick in den Gastraum freiRestaurant Steiner, Pinsdorf — Gastraum über zwei Ebenen, davor der Raumteiler mit roten Einlagen

Restaurant Steiner — Gastronomie-Architektur im Salzkammergut

Die kulinarische
Ortsmitte.

Pinsdorf fehlte ein Treffpunkt, der Konditorenfamilie Steiner ein zweites Standbein. Aus einem bestehenden Lokal im Ortskern wurde beides — ein Haus, das von acht Uhr früh bis spät offen hat, ohne je nach Wartesaal auszusehen.

Bilder aus dem Projekt

Vom alten Lokal zur Ortsmitte

Bekannt waren die Steiners bis dahin für ihre Konditorei im Gmundner Einkaufszentrum — Mehlspeisen und Eis, weit über die Region hinaus. Das Haus in Pinsdorf war etwas anderes: ein Bestand, der von innen heraus neu gedacht werden musste. Gastronomie-Architektur hieß hier: drei Betriebe in einem Grundriss unterbringen. Restaurant, Café und Weinbar bekamen je ein eigenes Zeichen — der Baldachin über den Kaffeehaustischen, der Ofen in der Gaststube, der rote Naturholzboden in der Weinbar. Große Tafeln wechseln mit Nischen. Darunter liegt, was niemand sieht: kurze Arbeitswege, gedämpfte Akustik, teilbare Räume. Im März 2014 eröffnet, zog das Haus binnen Monaten Gäste aus der ganzen Region an.

Projektdaten