
Weingut Weibler — Weinarchitektur in Hohenlohe
Frage der Größe.
Eine Weinberghütte vierhundert Meter vom Hof entfernt — erreichbar zu Fuß, das letzte Stück über einen Steg. Der Ort, an dem Wein, Ochse und Landschaft der Gebrüder Weibler zusammenkommen.
Ein Sehnsuchtsort, keine Hütte mit Aussicht
Menschen fahren ans Meer, um in die Ferne zu sehen — nicht wegen des Wassers, wegen des Horizonts. Diese Sehnsucht ist alt und unverhandelbar, sie braucht nur einen Ort. Lorenz, Konrad und Christof Weibler wollten nie eine Hütte mit Aussicht. Unten am Betrieb muss man erzählen, wofür der Name steht.
Weinarchitektur, die sich in den Hang legt
Vierhundert Meter vom Hof entfernt, zu Fuß und bergauf. Das letzte Stück führt über einen Steg — man geht nicht zu einem Haus, man geht in einen Weinberg hinein. Ein Wahrzeichen war nie das Ziel, dafür ist diese Landschaft zu empfindlich: Hang, Terrassierung und ein Haus, das sich hineinlegt statt daraufzustehen.
Wein, Ochse und Landschaft im Siebeneicher Himmelreich
Hier oben steht man mittendrin. Der Wein hat ein Zuhause bekommen, dort wo er wächst — und wird auch dort ausgeschenkt, denn Sehnsucht allein trägt keinen Betrieb. Konzept, Architektur und Design folgen demselben Gedanken: nicht lauter, klarer. In einem Blick versteht man, wofür der Name Weibler steht.
„Alles steht in Synergie zueinander und ist miteinander verbunden.“